31.10.2011 - Kreis
Themengebiet: Kommunales, Ländlicher Raum, Medien, Wirtschaft
Junge Union hofft auf Erfolg in Sachen Breitband
Die Junge Union Werra-Meißner ist erfreut, dass endlich das Thema Breitband Ausbau im Werra-Meißner Kreis noch einmal angegangen wird.
Bisher gibt es noch zuviele Regionen im Kreis, in denen nur DSl-Light zur Verfügung steht, und maximal 768 kbit/s oder sogar nur 384 kbit/s möglich sind.Es wird Zeit, das dieses Thema mit allen Möglichkeiten angegangen wird und die nötigen Schritte in die Wege geleitet werden, um den Werra-Meißner Kreis infrastrukturell zu rüsten. "Der Ausbau vor Ort muss dabei unter wirtschaftlichen Aspekten geprüft werden, denn neben den kabelgebundenen Technologien gibt es bisher in einigen Modellregionen auch die Möglichkeit, durch Funkübertragung die neue LTE -Technik (Long-Term-Evolution) zu nutzen, für die im Mai 2010 seitens des Bundes frei gewordene Frequenzen versteigert wurden. Diese Technik bietet momentan für den Endkunden sehr gute Möglichkeiten, kann aber mangels Verfügbarkeit nur stellenweise im Werra-Meißner Kreis genutzt werden. So hängt der Werra-Meißner Kreis im Bereich Breitband trotz etlicher Förderprogramme seitens des Landes und des Bundes, die zum Teil bereits wieder ausgelaufen sind, einfach nach und muss dringend aufholen. Nicht nur, um für Unternehmer neue Möglichkeiten zu schaffen, sondern auch um für Freiberufler und hier wohnende Schüler und Studenten attraktiv zu bleiben. Es ist enorm, was für Datenmengen mittlerweile gerade Junge Leute benötigen, um während der Schulzeit, der Ausbildungs- oder Arbeitszeit ihren Pflichten nachzukommen", so der Kreisvorsitzende Johannes Kehl. "Deswegen erhoffen wir uns hier eine schnelle Lösung für den gesamten Werra-Meißner Kreis, entweder im Rahmen der neuen LTE-Technik oder im Rahmen eines kabelgebundenen Ausbaus, wobei in diesem Bereich leider an vielen Stellen die Verlegung neuer Kabel, im Zuge von geöffneten Straßendecken, bereits versäumt wurde. Ohne eine Beteiligung der Kommunen wird der Ausbau jedoch nicht möglich, denn für die Telekommunikationsanbieter sind die Flächenregionen einfach nicht wirtschaftlich attraktiv genug, um sie mit schnelleren Breitbandzugängen zu versorgen und so sehen wir den Kreis und die Kommunen in der Eigenverantwortung, auf absehbare Zeit Erfolge zu erzielen", Kehl abschließend.