24.01.2012 - Kreis
Themengebiet: Kommunales, Parteien
Johannes Kehl bleibt Chef der Jungen Union Werra-Meißner
Auf der Mitgliederversammlung der Jungen Union Werra-Meißner bestätigten die Mitglieder den 21-jährigen Johannes Kehl aus Sontra-Diemerode als Vorsitzenden der Jungen Union Werra-Meißner. Kehl, der somit in sein zweites Jahr als Vorsitzender geht, zog eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.
Im Mittelpunkt dessen sah Kehl natürlich die Kommunalwahl, bei der die Junge Union seit dem 27. März 2011 nun nicht nur Mitglieder des Kreistages stellt, sondern auch in den Stadt- und Gemeindeparlamenten vertreten ist. Darüber hinaus erwies sich die Mitgliederentwicklung als sehr positiv. Dies führte er darauf zurück, dass man vor allem durch die Ansprechpartner vor Ort besser mit den Jugendlichen in Kontakt treten könne. Zudem zeigen sich die JU Gründungen in Sontra und Eschwege als voller Erfolg. Die Zusammenarbeit zwischen Kreisverband und Stadtverbänden funktioniere sehr gut, betonte Kehl.
Ihm zur Seite werden im nächsten Jahr der als Stellvertreter wiedergewählte Konstantin Froch und die neu in das Amt des Stellvertreters gewählte Julia Witthüser aus Eschwege stehen. Neu besetzt wurde auch das Amt des Kreisgeschäftsführers, hier wird in Zukunft Georgy Kopshteyn die Leitung übernehmen. Komplettiert wird der geschäftsführende Vorstand durch den, als Kreisschatzmeister bestätigten, Marco Haukwitz aus Sontra.
Neben der stellvertretenden Landesvorsitzenden Lena Arnoldt konnte Johannes Kehl auch den nordhessischen Bezirksvorsitzenden Michael Schär und den Kreisvorsitzenden der JU Schwalm-Eder, Dominik Leyh begrüßen. Unter der Leitung von Schär wurden Alexander Andreas, Jonathan Bach, Konrad Bödicker und Timo Ahrens als Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt.
In seinem Ausblick auf das anstehende Jahr sprach Kehl mehrere geplante Aktionen an. Zu den Highlights zählt dabei sicherlich die geplante Berlin Fahrt zu dem hiesigen Bundestagsangeordneten Helmut Heiderich. Darüber hinaus wolle man den Kontakt zu den Verantwortlichen der Kreispolitik verbessern und sich auch inhaltlich noch klarer zu Wort melden. Als Beispiel nannte Kehl den von ihm als Dauerbrenner bezeichneten flächendeckenden Breitbandausbau. Hier müsse man einfach in der heutigen Zeit und bei den heutigen Anforderungen an einen schnellen Internetzugang viel schneller vorankommen. Leider wurden in der Vergangenheit Fehler gemacht die uns bereits heute Chancen verbauen. Dies sei gerade zum großen Ärgernis Jugendlicher und derjenigen, die jeden Tag im World Wide Web unterwegs sind und gerade auch der Unternehmen, die tagtäglich große Datenmengen verarbeiten müssen. Hier fordert die Junge Union schnellstmögliche Abhilfe und eine sofortige Überprüfung der zur Verfügung stehenden Maßnahmen. „Wir werden das mittlerweile langsame herangehen an dieses Thema seitens der Verantwortlichen weiterhin mit großem Interesse verfolgen“, so Kehl abschließend.