20.01.2012 - Kreis
Themengebiet: Bildung, Energie, Ländlicher Raum, Wirtschaft, Wahlen
Volker Bouffier besucht Junge Union Werra-Meißner
Vergangenen Freitag konnte die Junge Union Werra-Meißner mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dem Staatssekretär im hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und Landesvorsitzenden der Jungen Union Hessen, Ingmar Jung, gleich zwei Mitglieder der hessischen Landesregierung in Bad Sooden-Allendorf begrüßen.
Anlass war die gewonnene Mitgliederwerbekampagne im Sommer 2011 und die als Hauptpreis versprochenen Möglichkeit, einen Abend mit dem Ministerpräsidenten zu gestalten. Dabei lag der Jungen Union Werra-Meißner natürlich besonders am Herzen, zu erfahren, wie es in Zukunft für den Werra-Meißner Kreis und die Region Nordhessen weitergeht.
Der Vorsitzende der JU Werra-Meißner, Johannes Kehl, der in seiner Begrüßung darauf hinwies, dass man für die zukünftigen Herausforderungen nicht nur gute Ideen und Visionen brauche, sondern viele Dinge auch einfach anpacken müsse, damit sie uns in Zukunft nicht sprichwörtlich auf den Fuß fallen. Am Ende der Veranstaltung wurde aus Sicht der Jungen Union jedoch deutlich, dass sowohl die angestrebte Entwicklung des Kreises durch den CDU Landratskandidaten Magnus Schmagold, als auch die angestrebte Entwicklung durch die hessische Landesregierung gerade jungen Menschen in der Region Mut machen kann. Schmagold, der in seiner Rede darauf hinwies, dass man den Wohnstandort Werra-Meißner viel besser vermarkten müsse, und gezielt in den größeren Zentren der Region, Kassel oder Göttingen werben müsse sprach damit natürlich ein Thema an, mit dem sich auch die Junge Union beschäftigt. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sprach unter dem Motto der Veranstaltung „Zukunftsforum Werra-Meißner“ im Anschluss an Schmagold zu den Themen Wirtschaft, Energie und Schule. Während er dort die Chancen und Herausforderungen der Zukunft gerade im Bereich Energie ansprach, betonte er die wichtigen Themen wie Repowering und Bürgergenossenschaften für Windkraftanlagen und wies darauf hin, dass im Bereich Schule die hessische Landesregierung getreu dem Motto kurze Beine, kurze Wege handeln wolle und momentan bei sinkender Schülerzahl steigende Lehrerzahlen die richtige Antwort für einen qualitativ hochwertigen Unterricht seien.
Unter der Leitung der stellvertretenden JU-Landesvorsitzenden Lena Arnoldt, hatten die Zuschauer am Ende die Möglichkeit, Fragen zu stellen. So stand der Ministerpräsident Rede und Antwort zu vielen verschiedenen Themen. So zum Beispiel zum Thema Kommunalfinanzen. Hier bietet das Land Hessen mit einem Schutzschirm in Höhe von 3 Mrd. Euro unter bestimmten Voraussetzungen stark verschuldeten Landkreisen und Kommunen die deutschlandweit einzigartige Möglichkeit, Hilfe vom Land zu bekommen, um die angehäuften Schuldenberge zu reduzieren.
Im Anschluss daran machte sich der Ministerpräsident mit regionalen Spezialitäten im Gepäck auf den Rückweg, nachdem er, wie er selbst sagte, bisher einzigartig, innerhalb einer Woche den Werra-Meißner Kreis drei Mal besucht hat und damit auch ein Zeichen um die Wichtigkeit der Region setzt.